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Autoversicherung

Fast jeder Haushalt hat in der heutigen Zeit ein Auto oder auch zwei, je nach Arbeitsort der Personen. Es gibt sehr wenige die ihren Arbeitsplatz noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln befahren. Um aber im öffentlichen Verkehr mit seinem Auto unterwegs zu sein muss man eine Haftpflichtversicherung für sein Auto abschließen. Dieses ist vom Gesetzesgeber vorgeschrieben. Den Namen der Haftpflichtversicherung für das Auto kommt daher dass der halter eines KFZ (Kraftfahrzeug) zu Haftung von Schäden an Fremdeigentum verpflichtet ist. Schäden an Fremdeigentum kann im öffentlichen Straßenverkehr verursacht werden, und dafür ist dann die Haftpflichtversicherung zuständig. Sie enthält auch gesetzlich geregelte Mindestdeckungssummen. Für Personenschäden mit einer Person liegt die mindestdeckungssumme bei 2,5 Millionen Euro. Für einen Personenschaden mit drei oder mehreren Personen ist die Deckungssumme auf 7,5 Millionen hoch gestuft. Sie beinhaltet auch 500.000 Euro für Sachschaden und sowie 50.000 Euro für Vermögensschäden. Jeder PKW (Personenkraftwagen) hat im Fahrzeugschein beziehungsweise im Fahrzeugbrief eine sogenannte Typen Schlüsselnummer. Diese Nummern sind in Tabellen und Gruppen gelistet und liegen jedem Versicherer vor. Jeder PKW hat somit seinen eigenen Festpreis  für die Höhe der Versicherungsprämie. Jede Marke eines Herstellers hat eine sogenannte Schadenstatistik, hier sind die Schäden der jeweiligen Automarke gelistet. Diese Schadensstatistiken setzen sich zusammen aus Schadenart und Schadenshäufigkeit der Marke, was sich dann auch in den Versicherungsprämien niederschlägt. Schließt man also eine Haftpflichtversicherung für sein Auto ab sollte man sich überlegen wo man wohnt. Im Flachland in Ostfriesland ist die Prämie der Versicherung wesentlich niedriger als zum Beispiel in einer Großstadt wie Berlin, Hamburg, München oder Köln. Ein weiterer Faktor der wichtig für das Abschließen einer Haftpflichtversicherung ist, ist das Fahrverhalten des KFZ – Halters. Ein junger Fahrer mit wenig Praxis auf der Straße wird wesentlich höher gestuft als ein Fahrer der seit 30 Jahren mit dem KFZ unterwegs ist. Der Zuschlag der Versicherungsprämie liegt in einem Rahmen von 140% bis zu 35%. Ein unerfahrener Fahrer bekommt meist den höheren Zuschlag, doch nach jedem Unfallfreien Jahr was er zurück legt wird er auf einen günstigeren Satz herunter gestuft. Dieses System nennt man in der Fachsprache Schadensfreiheitsrabatt und die dazugehörigen Prämienlevels werden Schadensfreiheitsklassen genannt.
Es gibt zwei verschiedene Autoversicherungen. Zum einen die Teilkaskoversicherung für das KFZ. Eine Teilkaskoversicherung versichert Schäden die meist sehr ärgerlich sind und man nix dafür kann, wie zum Beispiel Schäden durch Sturmschäden, Hagelschäden, Vandalismus, Brand oder auch Unfällen mit Wild (Reh, Wildschwein), diese sind oft in den Versicherung nicht mit versichert, man sollte auf das kleingedruckte achten. Hier gibt es auch zwei Unterschiede, mit und ohne Selbstbeteiligung am Schadensfall.
Die zweite Möglichkeit ist die Vollkaskoversicherung. Diese Versicherung deckt die Sicherung des Fahrzeuges gegen Beschädigungen oder den Verlust des Fahrzeuges.
Will man eine Autoversicherung abschließen sollte man sich vorher folgende Gedanken machen:
Welchem Typen gehört das Fahrzeug an? Welche Versicherung und welchen Versicherungsumfang braucht man und möchte man abschließen? Wie ist die Fahrpraxis einzuschätzen? In welchem Gebiet lebt man?