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Rechtschutzversicherung

Jeder hatte schon mal die Situation, dass er sich mit seinen Nachbarn gestritten hat. Oder das er einmal vorm Gericht steht. Aus einem kleinen Streit unter guten freunden, kann durchaus ein ausgewachsener, ziemlich hoher Kostspieliger und langwieriger Prozess werden. Man sollte für Fälle wie diese Gesichert sein. Dafür ist die Rechtschutzversicherung zuständig. Bevor ein Rechtstreit ansteht sollte man sich eine sogenannte  Rechtsschutzversicherung zulegen und abschließen. Doch nicht jede Versicherungsgesellschaft hat die gleichen Deckungskosten. Man sollte immer alle Angebote sorgfältig prüfen und vergleichen.
 Eine Rechtschutzversicherung kommt für folgende Finanziellen Kosten auf:
Anwaltsgebühren
Kosten für Korrespondenzanwalt
Gerichtskosten
Zeugengelder
Sachverständigenkosten (wird nicht immer verlangt)
Gutachtungskosten
Kosten für den Steuerberater (im Fall eines Steuerrechtsstreits)
Kosten für die Befriedigung der Gegenseite (wird nur benötigt, wenn man den Prozess verliert)
Kaution bei Strafverfahren im Ausland
Reisekosten zu einem Auswertigem Gericht (z.B. Im Ausland, oder außerhalb ihres Wohnortes)

Mit einer Rechtschutzversicherung ist man vor finanziellen Folgen einer rechtlichen Auseinandersetzung geschützt. Um später kein böses Erwachen zu haben sollte man auf einige gewisse Punkte achten. Man sollte sofort seinen Versicherer Anrufen im Falle eines Schadensfalls. Damit der Versicherer eine schnelle Hilfe leisten kann muss der Schaden unbedingt Wahrheitsgetreu und vollständig abgegeben werden. Diese muss man aber nicht unbedingt selber tun sondern dieses kann auch der Rechtsanwalt regeln. Vor Beginn eines Rechtstreit sollte auf jeden fall eine Deckungszusage der Versicherungsgesellschaft einholen.Kommen im weiteren Verlauf des Rechtstreits weitere Kosten oder auch Maßnahmen auf einen zu so ist diese sofort mit der Versicherungsgesellschaft abzusprechen. Will man seinen Versicherungsschutz behalten ist eine wichtige Voraussetzung die Erfolgsaussicht für das Jeweilige Verfahren. Hat man ein Schaden bei der Versicherungsgesellschaft zu leisten müssen einige Dinge beachtet werden. Beachtet man alle diese Dinge kann der Prozess starten und man gefährdet auch nicht seinen Versicherungsschutz.Zuerst muss man mit der Versicherungsgesellschaft die Erfolgsaussichten prüfen für das beabsichtigte Verfahren. Einen Entsprechenden Rechtsanwalt auswählen wäre hier der zweite Schritt. Dieser sollte sich auch mit der BRAGO (Kostenberechnung für Mandanten und Rechtsanwälte) als Abrechnungsgrundlage einverstanden erklären. Wie schon gesagt muss man sich einen Kostendeckungszusage bei der Versicherungsgesellschaft einholen für diese braucht man wesentliche Unterlagen, die vor Einholung der Zusage eingereicht werden müssen. Entsprechend der individuellen Wünsche des Mandanten und Rechtschutzbedürfnisse, bemessen sich auch die Höhe der Versicherungsprämie. Für Beamte im öffentlichen Dienst oder Angestellte sind die Versicherungsbeiträge beim Familienrechtsschutz und beim Verkehrsrechtsschutz oftmals ziemlich niedrig gehalten. Im heutigen Zeitalter mit Internet ist es auch schon möglich Online einen versicherungsantrag abzuschließen. Diesen muss man nur ausfüllen und an die Versicherungsgesellschaft senden. In diesem Falle verliert man nix, denn der Antrag ist völlig unverbindlich. Man erhält dann in kürzester Zeit ein Angebot, man kann diese Entweder Ablehnen oder auch Annehmen. Lehnt man das Angebot ab, so ist es möglich einen neuen Antrag bei einer anderen Versicherungsgesellschaft zu machen. Das kann man dann so lange machen bis man ein passendes Angebot gefunden hat was sich auf seine individuellen Wünsche bezieht. Hat man einen sorgfältigen Vergleich durchgeführt, so kann man sich sicher sein, dass man die Top-Angebote auf dem Markt identifiziert hat.


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